So langsam kommt bei mir Weihnachtsstimmung auf. Seit heute habe ich Urlaub bis zum 2. Januar. Die letzten Wochen waren recht anstrengend, da ich beruflich viel unterwegs war. Ich habe viel gesehen, bin aber auch unsagbar müde. Hinzu kam eine zunehmende Verzweiflung wegen meiner Diplomarbeit: kaum Zeit, die Gedanken zu sortieren, das Gelesene zu verarbeiten und einzusortieren. Dann noch die Kommentare der Kollegen, der eine vorsichtig fragend, der andere stichelnd und meine eigene Erwartungshaltung.
Seit 9. Dezember ist hier auch offiziell Diplomandenstadl. Allein der Genehmigungsmarathon hat fast 8 Wochen gedauert. Freitag ein langes Gespräch mit der inzwischen so vertrauten Studienkollegin. Wir haben so viel gemeinsam erlebt in den letzten 5 Jahren….
Mit jedem formulierten Satz weicht die Verzweiflung einer frohen Zuversicht. Auch die Hausarbeiten kamen mir immer vor wie eine Bergbesteigung, bei der man anfangs noch nicht einmal die genaue Route kannte, nur dass der Berg irgendwo da vor einem liegt. Irgendwann hat man dann eine Marschroute und einen Etappenplan. Wenn man erst mal anfängt zu gehen, ergibt sich vieles von allein, aber es ist dennoch ein hartes Stück Arbeit.
Morgen werde ich noch ein paar letzte Geschenke besorgen und mich dann aufs Schreiben konzentrieren.
Stricken geht im Moment nur so nebenbei, etwas Brauchbares kommt da derzeit nicht bei ‘rum
Verfasst von: wollosophie | 19. Dezember 2011
So langsam
Veröffentlicht in Das Leben
Na aber das hört sich doch schon mal gut an! Ich schicke ne groooooße Portion Geistesblitze und plan Dir genug Zeit für die Formatierungen am Ende ein, das hat mich einige graue Haare gekostet!!!
Alles alles Gute und stricken kannste danach umso leichter und ganz ohne schlechtes Gewissen
))
Steffi
Von: Merliane/Steffi am 20. Dezember 2011
um 11:27 am
Danke Steffi!
Ich formatiere jetzt immer gleich beim Schreiben. Bei der ersten Hausarbeit habe ich einen ganzen Tag gebraucht, um den Text in das geforderte Format zu bringen, incl. Zitate und Autoren in “Kapitälchen”. Mich machen im Moment die vielen Literaturstellen, die ich jongliere wuschig. 80 sollen es nach Aussage des Betreuers sein. örgs.
Viele Grüße und schöne Feiertage
Sabine
Von: wollosophie am 21. Dezember 2011
um 5:21 pm
5 – in Worten FÜNF! Jahre. Mir versagt gerade die Sprache, um dein Durchhaltevermögen zu würdigen. 5 Jahre als Familiendompteuse sind schon 5 Jahre in unerforschten Welten (hier jetzt bitte die Themenmusik von Raumschiff Enterprise vorstellen, wenn sich noch jemand dran erinnern kann). Dazu noch 5 Jahren Studium, Hausarbeiten, usw. usf.
Natürlich geht es Schritt für Schritt und langsam bergauf, aber hey!!!!! Sabine!!!!!! Was für ein Weg! Wenn du nun mal zurückschaust: was hast du geleistet! Ich habe das Geschehen dauernd verfolgt und bewundert. Der helle Wahnsinn.
Ich wünsche dir und deiner ganzen Familie ein wunderschönes und vor allem entspanntes Weihnachtsfest.
Liebe Grüße
Dagmar
Von: Wollich am 23. Dezember 2011
um 9:54 pm
Vielen Dank liebe Frau Wollich!
Ja, es ist eine lange Zeit und es muss langsam ein Ende haben, denn das Durchhaltevermögen und die Begeisterung sind auf einem historischen Tiefpunkt ;o))
Ich wünsche Dir ein ruhiges Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.
Wir werden uns nächstes Jahr bestimmt mal sehen. Wenn der Zirkus vorbei ist, bin ich auch für Stricktreffen wieder “zu haben”.
Liebe Grüße
Sabine
Von: wollosophie am 24. Dezember 2011
um 12:36 pm